Aktueller Bericht

Noch19 Tage bis Rundenbeginn – ein Zwischenbericht der Frauenmannschaft in der Vorbereitung
Nachdem die Frauenmannschaft die Corona-Pause mit eigenständigem Training und Einzellaufeinheiten überbrückt hat, startete sie am 30. Juni gemeinsam in die Vorbereitung. Zunächst standen weitere Laufeinheiten im Dreiseetal auf dem Programm. Trainer Frédéric Löw sah vor allem beim Thema Ausdauer großes Ausbaupotential im Vergleich zur letzten Runde. Auch wenn der Kader für die kommende Saison nicht groß ist, konnte er bei den abwechslungsreichen Einheiten zumindest auf eine Vielzahl an Spielerinnen zurückgreifen. 
Nach einer kurzen Pause Anfang August wurde das Training am 18. August in der Halle aufgenommen. Hier lag der Fokus zunächst vor allem auf Schnelligkeit, Kraft und vor allem Stabilität, welche in den vergangenen Monaten doch stark zu wünschen übrigließ. In dieser Zeit bestritten die Erbacherinnen auch ihr erstes Vorbereitungsspiel auswärts beim TV 02 Siedelsbrunn. Bei diesem Spiel konnten die Kreisstädterinnen in der ersten Halbzeit zwar noch mithalten, es war jedoch eher von wenigen Situationen geprägt, in denen sie wirklich guten Handball spielten. In der zweiten Halbzeit zog der TV schließlich weit davon und war nicht mehr in Schlagdistanz. Aber auch aus einem solchen Spiel konnten Erkenntnisse gezogen werden, in welche Richtung sich das Training in den nächsten Wochen bewegen musste. Frédéric legte Wert darauf Spaß und das vor allem nötige Selbstvertrauen wieder zurück in die Mannschaft zu bringen. Es wurde in dieser Phase vor allem am Angriffsverhalten der Mädels gearbeitet. Leider konnte die Mannschaft die guten Erfolge des Trainings am 29.08. im Vorbereitungsspiel bei der SKG Roßdorf nicht aufs Parkett bringen. Die Mädels verfielen wieder komplett in alte Muster und gaben sich viel zu schnell auf. Quittiert wurde dies mit reichlich Toren auf Roßdorfs Seiten und sie verloren dieses Spiel viel zu hoch. 
Aber dies war noch lange kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Devise war, das Spiel abzuhaken und weiter konzentriert und fokussiert im Training zu arbeiten. 
Am 06.09. starteten die Erbacherinnen gemeinsam in den ersten Trainingstag in Erbach. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, dem die erste zweistündige Trainingseinheit folgte. Nach einem kleinen Mittagessen wurde das Training wieder aufgenommen. In den Einheiten wurden vor allem die Schnelligkeit und weiterhin das Angriffsverhalten geschult. Torfrau Jessica Peters konnte von Torwarttraining durch Andreas Gaubatz profitieren. Im Anschluss an beide Trainingseinheiten stand das nun dritte Vorbereitungsspiel an. Gegner war erneut die SKG Roßdorf. Hier zeigte sich eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum vorherigen Spiel. Die Erbacherinnen waren deutlich wacher und präsenter. Das Angriffsverhalten der HSGlerinnen hatte sich um 180 Grad gewandelt. Der Ball wurde mit viel Tempo nach vorne gespielt. Spielzüge, die angesagt wurden, wurden mit Schnelligkeit und einer hohen Ballsicherheit zu Ende gespielt, woraus sich nahezu jedes Mal eine Torchance für die Heimmannschaft ergab. Auch in der Abwehr waren die Kreisstädterinnen schnell auf den Beinen und machten es den Gästen deutlich schwerer. Hierdurch profitierte auch Torfrau Jessica Peters, welche eine hervorragende Leistung im Tor zeigte. Zur Halbzeit musste man zwar einen drei-Tore-Rückstand von 12:15 hinnehmen. Aber auch in der zweiten Halbzeit gaben sich die Mädels nicht auf. Trotz, dass sie mehrstündige Trainingseinheiten in den Beinen hatten, versuchten sie immer weiter mit hohem Tempo noch vorne zu spielen. Nach 52 gespielten Minuten war der Vorsprung der Gäste auf vier Tore angewachsen. Aber selbst hier hielten die Mädels die Köpfe hoch. In den letzten acht Minuten war es vor allem Spielmacherin Ann-Katrin Löb, welche durch eine gute Vorbereitung ihrer Mannschaft immer wieder Lücken in der Abwehr fand, so zum Torabschluss kommen konnte und die Würfe sicher verwandelte. Wenige Sekunden vor Schluss gelang den HSGlerinnen der Anschlusstreffer zum 26:27. Torschützen: Ann-Katrin Löb (10), Jasmin Helbing (5/1), Chiara Flick (4), Carolin Heckmann (4), Julia Baier (3).
An diesem Trainingstag hatte man das Gefühl, es hat bei der Mannschaft „Klick“ gemacht und der Spaß am Handball war zurück. Dies sollte sich auch in den weiteren Trainingseinheiten widerspiegeln.
Der zweite Trainingstag wurde auf den 20.09. gelegt. Frédéric hatte im Vergleich zum vorherigen Trainingstag allerdings noch eine weitere Einheit geplant. So starteten die Mädels am frühen Morgen mit einem 7km-Lauf, bevor es zum gemeinsamen Frühstück ging. Anschließend fanden wieder zwei zweistündige Trainingseinheiten in der Halle statt, die von einem kleinen Mittagessen unterbrochen wurden. In diesen Einheiten lag der Fokus nun vermehrt auf dem Thema Abwehr. Als Torwarttrainer übernahm Rolf Bardonner das Training für Jessica Peters an diesem Tag. 
Im Anschluss war die zweite Mannschaft der FSG Odenwald zu einem Vorbereitungsspiel zu Gast. Die Befürchtung der Mädels nach drei sehr intensiven und anstrengenden Trainingseinheiten nicht mehr genügend Kraft für das Spiel zu haben, wurde jedoch widerlegt. Die Erbacherinnen begannen aus einer sehr stabilen 5-1-Abwehrformation heraus und machten sofort wieder Tempo nach vorne. Zu Beginn des Spiels war es im Angriff vor allem Chiara Flick, die aus allen erdenklichen Positionen zum Wurf kam und sicher verwandelte. Generell war der Angriff geprägt von vielen schnell eingeleiteten Spielzügen, die immer wieder zu Lücken in der gegnerischen Abwehr führten. Nicht nur im Angriff stand die Mannschaft geschlossen zusammen, auch in der Abwehr traten sie als tolle Einheit auf. Schnelle Seitwärtsbewegungen und gute Absprachen machten es den Gegnerinnen unglaublich schwer den Spielfluss beizubehalten und zu guten Wurfchancen im Mittelblock zu kommen. So blieb ihnen hauptsächlich der Abschluss über die Außenspielerinnen. Zur Halbzeit mussten die Erbacherinnen nach zwei Ballverlusten im Angriff Tempogegenstöße und so einen zwei-Tore-Rückstand hinnehmen. Mit einem Spielstand von 14:16 ging es in die Kabine. Die zweite Halbzeit ähnelte dem ersten Durchgang. Die Mädels versuchten weiter das Tempo hochzuhalten. Zehn Minuten vor Schluss gelang es den Gästen noch einmal auf 22:25 wegzuziehen. Man hätte denken können, dass dies die Vorentscheidung war. Mit der Moral, welche die Erbacherinnen jedoch dann an den Tag legten, hatte keiner gerechnet. Trotz schwerer Beine und müder Köpfe, packte sie noch einmal der Ehrgeiz. Die Abwehr kämpfte noch mehr als in den vergangen 50 Minuten, wodurch es gelang, keinen Gegentreffer mehr zu zulassen. Im Angriff hingegen waren es wieder schnelle und clever gespielte Aktionen, die zum Torerfolg führten. So gelang es den Schützlingen von Trainer Frédéric Löw das Spiel tatsächlich zu drehen und siegreich mit einem Endergebnis von 26:25 vom Platz zu gehen. Torschützen: Chiara Flick (9), Julia Baier (6/3), Jasmin Helbing (4), Isabell Müller (4), Sina Schodterer (3).
Mit der positiven Energie aus diesem Spiel müssen nun die übrigen Trainingseinheiten und Vorbereitungsspiele bis Rundenbeginn bestritten werden, dann ist die Mannschaft auf einem guten Weg. Allerdings kann man jetzt schon sagen, dass die Mädels wieder einen ganz anderen Handball spielen als in den vergangenen Jahren. Wenn es gelingt, den Spaß, das Selbstbewusstsein und die Schnelligkeit mit in die Runde zu nehmen, sollte es eine erfolgreiche Saison 2020/2021 werden.

 

 

06.09.2020
Deutliche Leistungssteigerung bei den FRAUEN:
Nach der klaren Niederlage am 29.08 in Roßdorf wäre ein Sieg der Erbacherinnen heute Nachmittag gegen die SKG Roßdorf durchaus möglich gewesen. Erbach unterlag in heimischer Halle letztlich aber mit 26:27.

 

Erbacher Handballerinnen blicken auf eine schwierige Saison zurück

 

 

 

 

 

30.03.2020

Nach der Saison 2018/2019 musste die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach ihren Interimscoach Max Turnwald gehen lassen. So lag es nun am Verein einen neuen Frauentrainer bis zum Start der Vorbereitung zu finden. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als zunächst erwartet . So nahmen die Mädels zunächst das Angebot vom Trainer der 2. Männermannschaft Frédèric Löw an und nutzten die Chance zumindest gelegentlich das Ausdauertraining der zweiten Männermannschaft zu besuchen.

Ende August war es aber endlich soweit. Der HSG war es gelungen, einen der renommiertesten Handballtrainer der Region zu gewinnen: André Seitz gab der HSG die Zusage das Coaching der Frauenmannschaft zu übernehmen. André legte in dieser Phase vor allem Wert darauf, das Zusammenspiel der Mädels untereinander und die Ballsicherheit wieder zu verbessern, sodass das Training vor allem in der Halle mit Ball erfolgte. Viel Zeit für Fitnesstraining blieb nicht – so war jeder selbst gefragt, außerhalb des wöchentlichen Trainings etwas für sich zu tun. Schon in dieser Phase und während der gesamten Saison beklagte Seitz allerdings immer wieder den nur „relativ dünnen Kader“ (Bericht vom 28.08.2019 im Odenwälder Echo) und warnte vor weiteren Ausfällen . Das Training erfolgte öfters nur in Kleingruppen.

Im Spielerinnenkader gab es auch Licht und Schaden: Jasmin Helbing zog sich bereits im Juni einen Kreuzbandriss zu und fiel für die gesamte Saison aus. Auch Tabea Schneider zog für ihr Studium nach Frankfurt am Main und stand ihrer Mannschaft so nur noch sporadisch zur Verfügung. Isabell Müller entschied schon am Ende der vorausgegangenen Saison, dass sie sich nach ihrer Handverletzung zunächst auf ihren Beruf konzentrieren will. Daraus ergab sich schließlich dieser von Seitz beschriebene „ sehr dünne Kader“.. Glücklicherweise konnte Jasmin Amirzadeh Asl für die neue Saison als Torhüterin gewonnen werden. Neben 10 Feldspielerinnen standen somit 2 Torhüterinnen zur Verfügung. Glücklicherweise konnte auch noch das Jungtalent Chiara Flick als Neuzugang gewonnen werden. Sie spielte schon in der Jugend bei der HSG und kehrte vorerst zum Training nun wieder zurück. Allerdings war sie vor ihrem 16. Geburtstag noch nicht spielberechtigt und konnte erst ab dem Spiel am 23.11. eingesetzt werden.

Nach wenigen Vorbereitungsspielen starteten unsere Mädels dann am 21. September in die neue Runde. Zu Gast hatten sie den BSC Urberach. Nach einer knappen ersten Halbzeit mussten sie sich jedoch leider mit 6 Toren geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass dieses Spiel sinnbildlich für nahezu alle weiteren Spiele werden sollte. Auch die nächsten beiden Spiele gegen die SG RW Babenhausen und die HSG Hörstein/Michelbach verloren die Kreisstädterinnen mit 5 bzw. 7 Toren. Ab diesem Zeitpunkt sollten die HSGlerinnen schwer zu kämpfen haben, um einen adäquaten Kader für die Spiele stellen zu können. Durch Verletzungen und Krankheit weiterhin dezimiert, sollte es für sie in den kommenden Spielen nicht unbedingt leichter werden.

Am Wochenende vom 23.11. kam durch eine Spielverlegung schließlich auch noch eine Doppelbelastung hinzu. Samstags empfingen die Erbacherinnen die FSG Odenwald in der heimischen Halle zum Derby und am folgenden Sonntag war der TV Glattbach zu Gast in Erbach. Ab diesem Wochenende konnten unsere Mädels jedoch auf Chiara Flick zurückgreifen, die nun spielberechtigt war. Auch Neuzugang Jasmin Franke war beim Derby direkt dabei.

Ein Trainerwunsch ging in Erfüllung.......

Am darauffolgenden Wochenende waren die Erbacherinnen für das zweite Derby zu Gast bei der HSG Rodenstein. Es war zu Saisonbeginn der heimliche Wunsch von Trainer Seitz:: „Gegen meinen ehemaligen Heimatverein HSG Rodenstein wären zwei Punkte schon toll.“ Die Rodensteinerinnen verweilten zu diesem Zeitpunkt mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und waren so auch direkt in den Abstiegskampf involviert. Tatsächlich gewannen die Erbacherinnen das hart umkämpfte Spiel knapp mit 21:22. Diese Motivationsspitze half den Erbacherinnen leider nicht, denn gegen die HSG Aschaffenburg gab es wieder eine deutliche Niederlage.

Nach der Winterpause sollte es für die Erbach Mädels nicht leichter werden. Verletzungsbedingt mussten sie immer noch auf Michèle Holschuh verzichten, die sich seit dem dritten Saisonspiel von einem Rippenbruch erholte. Auch Haupttorschützin Julia Baier hatte seit dem Spiel in Aschaffenburg mit starken Rückenproblemen zu kämpfen. Sarah Reinheimer war immer wieder von Schulterproblemen geplagt und sollte nach dem nächsten Spiel vorerst einige Wochen ausfallen.
Nach diesem Spiel wurde der Kader der Odenwälderinnen noch weiter ausgedünnt. Zwar waren einige Verletzte wieder genesen. Es gesellten sich jedoch noch Erkältungen und andere Probleme hinzu. Das Rückspiel gegen die FSG Odenwald musste so abgesagt werden und die beiden Punkte kampflos abgegeben werden.

Im Spiel am 01.03. gegen die SG RW Babenhausen traten die Mädels immer noch sehr dezimiert an. Trotzdem sollte auch dies kein schlechtes Spiel werden. In der Halbzeit gingen sie mit einer 1-Tore-Führung in die Kabine, verloren jedoch auch dieses Spiel am Ende mit 17:13.
Rein rechnerisch wäre es zu diesem Zeitpunkt zwar noch möglich gewesen, den Abstieg abzuwenden, allerdings glaubte niemand mehr daran.

Am 12.03.2020 erklärte der Hessische Handballverband wegen des Corona-Virus die Saison als beendet und dass mit diesem Stand der Tabelle die Auf- und Abstiegsregeln greifen. Damit sollte der Abstieg der Frauenmannschaft in die Bezirksliga A besiegelt sein.

Nach der Saison 2011/2012 war die Frauenmannschaft in die Bezirksoberliga aufgestiegen. Mit dem erklärten Saisonabschluss zum 12.03.2020 sollte die Bezirksoberliga-Ära nach acht Jahren beendet sein.
Der Rückblick des Trainers auf die vergangene Saison fällt trotzdem positiv aus: „Wir waren durch Verletzungen über die gesamte Runde personell eingeschränkt. Da unser Kader von Anfang an sehr, sehr klein war, haben sich die Einschränkungen durch Verletzungen immer wieder stark bemerkbar gemacht. So konnten wir nie richtig etwas entwickeln. Das große Plus in der Mannschaft war jedoch die gute Stimmung. Es wurde nie Trübsal geblasen. Die Stimmung unter den Mädels war richtig, richtig gut. Die zwei Punkte des Nichterfüllens des Schiedsrichtersolls, die wir von Anfang an als Rucksack hatten, hat uns das Leben natürlich nicht leichter gemacht. Alles in allem war es ein schwerer Kampf gegen ganz viele Bedingungen, die wir einfach nicht beeinflussen konnten – und den haben wir leider verloren. Jetzt heißt es Aufstehen und Weiterarbeiten. Die Mädels sind eine tolle Mannschaft!“

Auch die Spielerinnen trauern ihrem Trainer sehr nach:.“ Vielen Dank, lieber André, dass du immer an uns geglaubt hast“ verabschieden sich die Mädels von ihm. Trotz des Abstieges glaubt auch die Vereinsführung weiterhin an die Kompetenzen von André Seitz: André Seitz wird in der kommenden Saison die C-Jugend der HSG Rodgau/Nieder-Roden trainieren und gemeinsam mit Philip Schneller als Trainer für die 1. Männermannschaft der HSG zur Verfügung stehen.
Der Verein hat sich bereits auf die Suche nach einem neuen Trainer gemacht. Wünschenswert wäre es allerdings, wenn die Trainerin oder Trainer aus den eigenen Reihen käme.

Positiv ist, dass die Frauenmannschaft für die nächste Saison nahezu komplett bestehen bleibt. Des weiteren stehen Nicole Ihrig und Tabea Schneider sporadisch je nach Möglichkeit neben Studium und Job wieder zur Verfügung. Jasmin Helbing wird nach auskuriertem Kreuzbandriss auch wieder so gut wie möglich ins Training einsteigen. Lediglich Sarah Reinheimer müssen die Mädels schweren Herzens gehen lassen: „Liebe Sarah, es gibt immer einen Weg zurück! Du bist bei uns immer herzlich willkommen! Vielen Dank für deinen Einsatz, deine positive Art, deine gute Laune und dass du uns immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hast – wir werden dich vermissen!

 

Das Spiel in den letzten sieben Minuten weggeworfen
SG RW Babenhausen – HSG Erbach/Dorf-Erbach 17:13 (8:9)

 

Am vergangenen Sonntagnachmittag war die Frauenmannschaft der HSG Erbach / Dorf - Erbach bei der SG RW Babenhausen zu Gast. Das Hinspiel verloren die Erbacher Damen 17:22. Wer das Rückspiel vor Ort oder auch auf dem Liveticker der HSG-App verfolgte, konnte bis sieben Minuten vor Schluss noch hoffen, dass das Spiel gewonnen werden kann. Doch dann wurden plötzlich alle Bälle verworfen. Die deutliche Niederlage entsprach keinesfalls dem Spielverlauf.

Mit einer starken 5:1 Abwehr beider Mannschaften ließen in den ersten sechs Minuten der 1. Halbzeit beide Mannschaften jeweils nur ein Tor zu. Beide Mannschaften hatte viele Fehlwürfe auf das gegnerische Tor. Nach dem „Timeout“ der Erbacherinnen stellte Babenhausen eine 3 - 2 - 1 Abwehrformation gegen Erbach.

Erbach ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und konnte sogar mehrfach die Führung für sich beanspruchen. Nach einer Zeitstrafe und einem sieben Meter für die Gegnerinnen, gingen die Kreisstädterinnen mit einer 8:9 Führung in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit dauerte es auch länger, bis Tore fielen. Nach über zehn Minuten stand es lediglich 10:10. Danach folgte fortwährend ein enger Spielstand zwischen den beiden Mannschaften mit jeweils immer nur einem Tor Unterschied oder einem Unentschieden.

Langsam gingen bei den Erbacherinnen die Kräfte zu Ende, aber der Kampfgeist sorgte nach einem zwei Tore-Rückstand in der 53 Minute für den Anschlusstreffer zum 14:13. Torfrau Jasmin Amirzadeh Asl verhinderte mit guten Paraden mehrere Gegentreffer.

Nach dem gegnerischen Teamtimeout nahm Erbach die beiden Spielmacherinnen aus Babenhausen in „Manndeckung“, aber mit einem schnellen Tempogegenstoß erzielten diese das 15:13. Es sollte anschließend bei einer Balleroberung und lediglich einem weiteren Tor durch die Erbacher bleiben, alle anderen Bälle wurden im Angriff verworfen. So ging das Spiel am Ende deutlich mit 17:14 an die Gastgeberinnen und die Überraschungspunkte blieben aus.

Getroffen und gespielt für die HSG Erbach / Dorf - Erbach haben: Julia Baier (5/2), Sina Schoderer (3), Chiara Flick (2), Carolin Kaufmann (2), Sarah Reinheimer (1) Mareike Balonier, Antonia Hartung, Michèle Holschuh und Jasmin Amirzadeh Asl im Tor.

01.02.2020

Angst vor der eigenen Courage?

HSG Erbach/Dorf-Erbach – HSG Hörstein/Michelbach 17:24 (13:13)

 

Am vergangenen Samstagnachmittag hatte die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach die HSG Hörstein/Michelbach zu Gast. Das Hinspiel hatten unsere Mädels mit 27:20 verloren und wollten an diesem Tag wieder etwas gut machen. 

Die Erbacherinnen gingen hoch motiviert und konzentriert in die diese Partie. Die 5-1-Abwehrformation war sehr agil auf den Beinen und konnte es den Gegnerinnen durch eine disziplinierte Leistung schwer machen zum Wurf zu kommen. Diese Disziplin nahmen die Schützlinge von Trainer André Seitz auch mit in ihr Angriffspiel. Im Standangriff spielten sie unbeirrt und mit viel Tempo und Druck ihre Konzepte und Spielzüge und fanden so immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. So gingen sie schnell mit 3:1 in Führung. Über ein 6:3 und 9:5 gelang es nach 16 Minuten sogar den Abstand auf vier Tore zu erhöhen. Hauptsächlich war dies der konzentrierten Abwehr und dem Tempospiel nach vorne zu verdanken, wodurch einfache Torchancen generiert wurden. Die Chancen wurden auch konsequent verwandelt. Nun war es an den Gästen eine Auszeit zu nehmen, um sich vom Trainer neu einstellen zu lassen. Es gelang ihnen schließlich auch den Anschlusstreffer zum 10:9 zu erzielen. Trainer André Seitz reagierte prompt und zog ebenfalls die grüne Karte und versuchte die Konzentration zurück in seine Mannschaft zu bringen. Dies gelang zunächst auch, bevor die Gäste Dank einiger unüberlegter und überhasteter Abschlüsse der Odenwälderinnen bis zur Halbzeit wieder auf 13:13 herankamen. 

In der Halbzeit nahmen such die Mädels aus Erbach vor an die gute Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Dies gelang ihnen jedoch in keinster Weise. In der zweiten Halbzeit scheiterten sie immer wieder an der gegnerischen Torhüter in und auch in der Abwehr ließen sie sich viel zu leicht auseinander spielen. So gelang es den Kreisstädterinnen nur noch vier Tore. Im Gegenzug dazu kassierten sie noch 11 weitere. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit 17:24.

Wie es zu einem solchen Leistungseinbruch kam, lässt sich nur philosophieren, vielleicht wirklich an der Angst vor der eigenen Courage. In den nächsten Spielen muss sich die Leistung allerdings drastisch steigern, wenn man im Abstiegskampf bestehen möchte. 

Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Ann-Katrin Löb (6), Julia Baier (3/3), Sina Schodterer (3), Carolin Heckmann (2), Mareike Balonier (1), Chiara Flick (1), Kristina Lust (1), Antonia Hartung, Michèle Holschuh, Carolin Kaufmann sowie Jasmin Amirzadeh Asl und Jessica Peters im Tor. 

 

26.01.2020

7m-Festival in Urberach

BSC Urberach – HSG Erbach/Dorf-Erbach 23:19 (10:9)

 

Am vergangenen Sonntagabend war die Frauenmannschaft der HSG

Erbach/Dorf-Erbach zu Gast bei dem BSC Urberach.

Schon zu Beginn des Spiels wurde deutlich, dass es eine recht

ausgeglichene Partie werden würde. Keine der beiden Mannschaften

schaffte es sich deutlich abzusetzen. Der Plan der Erbacherinnen ging

zunächst auch auf. Sie wollten über eine konzentrierte Abwehrformation den Gegner unter Druck setzen und sich so die nötige Sicherheit im eigenen Angriffsspiel zu erarbeiten. Klar war, dass man nur durch schnelles Umschalten eine Chance haben würde, da die junge Mannschaft des BSCs mit viel Tempo spielte. Es gelang den Mädels aus Erbach auch dies relativ konsequent umzusetzen, sodass die Gastgeberinnen ihr Tempogegenstoßspiel nicht adäquat umsetzen konnte. Leider scheiterten die Kreisstädterinnen zeitweise an der gegnerischen Torfrau, wenn sie sich zuvor, durch viele Kreuzbewegungen Lücken in der Abwehr geschaffen hatten. Das Spiel blieb so recht ausgeglichen und nach 15 gespielten Minuten hatte man einen Zwischenstand von 6:4 zu verzeichnen. In einer Auszeit stellte Trainer André Seitz seine Mädels noch einmal neu ein und

so konnten sie prompt in der nächsten Minute sowohl den Anschluss- als auch den Ausgleichtreffer zum 6:6 erzielen.

Schon im ersten Viertel des Spiels hielt der Schiedsrichter an einer sehr klaren Linie fest, die zu sechs Strafwürfen (2 Urberach, 4 Erbach) führte. Ab der 17. Minute gesellten sich zu den vielen Strafwürfen auch noch Zeitstrafen hinzu. Zeitweise sahen sich die Erbacherinnen mit zwei Spielerinnen weniger auf der Platte stehen. Aber auch in dieser Phase gaben sie sich nicht auf und kämpften um jeden Ball. So konnte in der 26. Minute der erneute Ausgleichstreffer zum 9:9 erzielt werden. Zur Halbzeit musste man einen Rückstand von 10:9 hinnehmen. Zu diesem Zeitpunkt wurden den beiden Mannschaften insgesamt schon 16 Strafwürfe zugesprochen. Auf Erbachs Seiten konnte lediglich fünf von neun 7m- Würfen verwandelt werden.

 

Die zweite Halbzeit glich der ersten. Der Schiedsrichter blieb seiner

strikten Linie treu, welches vor allem den Erbacherinnen etliche

Zeitstrafen bescherte. Zwischen der 35. und der 45. Minute waren sie

quasi nie vollzählig auf dem Feld. Zwischenzeitlich musste man sogar auf drei Spielerinnen verzichten. In dieser Phase gelang es den

Urberacherinnen auf 17:13 davon zu ziehen. Aber auch dies brachte die Odenwälderinnen noch nicht zum Aufgeben. Bis zur 52. Minute konnten sie sich wieder herankämpfen und den Ausgleich zum 18:18 erzielen. Leider gelang es ihnen in den letzten Spielminuten nur noch einmal den Ball im gegnerischen Tor unter zu bringen. Schließlich trennten sich die Mannschaften mit einem Endergebnis von 23:19. Am Schluss gab es im gesamten Spiel für beide Mannschaften 26 Strafwürfe und 14 Zeitstrafen, die das Spiel, in welchem von keiner Mannschaft eine extrem harte Gangart gespielt wurde, nicht wirklich wiederspieglte. Letztendlich scheiterte man vor allem daran, dass man von 12 zugesprochenen Strafwürfen lediglich 5 verwandelte, an Kampfgeist mangelte es den Erbacherinnen definitiv nicht.

Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Carolin

Heckmann (7/4), Ann-Katrin Löb (5), Kristina Lust (2/1), Mareike Balonier (1), Chiara Flick (1), Michèle Holschuh (1), Carolin Kaufmann (1), Sina Schodterer (1), Jasmin Franke, Antonia Hartung sowie Jasmin Amirzadeh Asl und Jessica Peters im Tor.

 

 

 

 

Spielberichte 23.11./24.11. 2019

Gleich zweimal mussten die Erbacher Frauen an dem vergangenen Woche ran. Durch eine Spielverlegung wurde am Samstag das Spiel gegen die FSG Odenwald nachgeholt, während am  Sonntag das reguläre Punktspiel gegen den TV Glattbach zu absolvieren war.

23.11.19.

Erbacher Würfe bleiben in der FSG-Abwehr hängen

HSG Erbach/Dorf-Erbach -  FSG Odenwald  16:24 ( 7:12)

 

Am Samstagabend empfingen die Erbacher Frauen zur gewohnten Spielzeit in der heimischen Halle die FSG Odenwald zum Derby. Die Vorzeichen des Spiels waren klar: Der Tabellenletzte trifft auf den ungeschlagenen Tabellenersten. Das Ziel der HSG Frauen war durch eine aufmerksame Abwehr und konzentrierte Torabschlüsse mit den starken Gegnerinnen möglichst lange mitzuhalten und ihnen die Punkte nicht leichtfertig zu übergeben. Zu Beginn des Spiels agierte die HSG Abwehr gut, weshalb auch nur wenige Tore der FSG Spielerinnen zugelassen wurden. Wenn kamen sie nur über die Außen zum Abschluss. Allerdings taten die Erbacher Frauen sich ebenfalls sehr schwer, durch die Abwehr der FSG Frauen zu gelangen, da deutlich zu wenig Druck auf die Abwehr ausgeübt wurde. Zudem spielten die HSG Frauen ein eher kraftsparendes Tempo aufgrund der dünnen Personaldichte und mit dem Gedanken im Kopf, am nächsten Tag erneut auf dem Feld stehen zu müssen. Die Fehlwürfe häuften sich und vor allem die Abschlüsse aus dem Rückraum konnten nicht den Weg ins gegnerische Tor finden, da sie bereits von den hochgewachsenen Spielerinnen der FSG geblockt wurden. Aber Außenspielerin Sarah Reinheimer ist hervorzuheben, die fünf schöne Tore erzielen konnte. Da aber auch die Spielerinnen der FSG viele Chancen durch ungenaue Pässe oder Abschlüsse und durch einige Paraden der beiden HSG Torfrauen Jessica Peters und Jasmin Amirzadeh Asl liegen ließen, fiel das Ergebnis (16:24) dieses Spiels zwar deutlich, aber dennoch niedriger als erwartet aus.

 

Für die HSG spielten: Julia Baier (6/3), Sarah Reinheimer (5), Carolin Heckmann (2), Ann-Katrin Löb (1), Carolin Kaufmann (1), Chiara Flick (1), Antonia Hartung, Jasmin Franke, Mareike Balonier und Jessica Peters und Jasmin Amirzadeh Asl im Tor.

 

Keine Chance gegen Glattbach

HSG Erbach/Dorf-Erbach – TV Glattbach 14:31 ( 6:16)

 

Am Folgetag des Derbys empfingen die Erbacher Frauen am frühen Sonntagabend die Frauen des TV Glattbach. Mit dem intensiven Spiel vom Vortag in den Knochen galt für die HSG Frauen die gleiche Vorgabe wie gegen die FSG Odenwald. Jedoch zeigte sich gleich zu Beginn der Partie, dass sich die Erbacherinnen sichtlich schwer taten. Bereits nach 15 Minuten stand es 2:9. Die Glattbacherinnen spielten schnell auf, bestraften jeden Fehlwurf oder technischen Fehler der HSG Frauen mit einem Tempogegenstoß und auch mit ihrer offensiven 5:1 Abwehr ließen sie den Erbacherinnen nur wenig Chancen. Außer durch 1 gegen 1 Situationen konnten Torerfolge erzielt oder Siebenmeter herausgeholt werden, die Julia Baier sicher verwandelte. Trotz eines Halbzeitstandes von 6:16 gaben die HSG Frauen nicht auf, versuchten in der Abwehr noch einmal die Aktionen der Frauen aus Glattbach frühzeitig zu unterbrechen und auch im Angriff den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten und Torchancen herauszuspielen. Sie scheiterten hierbei aber zu oft an der gegnerischen Torfrau. Schließlich verloren die HSG Frauen 14:31.

Nun gilt es sich zu regenerieren und bis zum nächsten Heimspiel am 30.11. gegen die FSG Dieburg/Groß-Zimmern gut zu trainieren, um sich motiviert dem nächsten Absteiger aus der Landesliga zu stellen.

Für die HSG spielten: Julia Baier (6/5), Chiara Flick (2), Sina Schodterer (2), Ann-Katrin Löb (1), Carolin Heckmann (1), Mareike Balonier (1), Antonia Hartung, Jasmin Franke, Sarah Reinheimer, Tabea Schneider sowie Jessica Peters und Jasmin Amirzadeh Asl im Tor.

 

Nach der Halbzeitpause nicht mehr ins Spiel gekommen
HSG Kahl/Kleinostheim – HSG Erbach/Dorf-Erbach 34:18 (17:11)

 

Am vergangenen Sonntagvormittag war die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach zu Gast bei der HSG Kahl/Kleinostheim. Die Gastgeberinnen hatten bis dato noch kein Spiel verloren und verweilten auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Erbacherinnen reisten zudem stark dezimiert an. Verzichtet werden musste auf drei verletzte Spielerinnen, zudem mussten drei weitere angeschlagen ins Spiel gehen. Die Gegnerinnen konnten hingegen aus einem vollen Kader schöpfen, somit war ihre Favoritenrolle von Beginn an klar definiert. Die Gäste aus Erbach hatten sich vorgenommen über sichere Aktionen ins Spiel zu kommen und so zu versuchen das Spiel zumindest möglichst lange offen zu gestalten.
Klar war auch, dass man die Kahlerinnen vor allem dann ins Spiel bringt, wenn man durch technische Fehler den Ball verliert und ihnen so die Chance zum Tempogegenstoß eröffnet. Dieser Plan ging zunächst auf. Die 5-1-Abwehrformation der Odenwälderinnen stand recht solide und machte es den Gegnerinnen schwer adäquate Wurfchancen zu kreieren. Im Angriff spielten die
Kreisstädterinnen die Spielzüge bei denen sie sich sicher waren, keine technischen Fehler zu provozieren. Durch schnelle Aktionen konnten immer wieder Spielerinnen frei gespielt werden und hatten gute Wurfchancen, von denen die meisten zunächst auch konsequent
verwandelt wurden. Die Gastgeberinnen hatten die Erbacherinnen in den ersten Minuten schlicht unterschätzt.
Nach acht gespielten Minuten lautete der Zwischenstand 5:5. Danach zogen die Kahlerinnen das Tempo etwas an und konnte sich binnen fünf Minuten auf 9:5 absetzen. Dies war für die Kreisstädterinnen jedoch kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Trainer André Seitz nahm eine Auszeit und stellte seine Mannschaft noch einmal neu ein. Die
Konzentration war wieder da und die Erbacher Mädels kämpften sich noch einmal auf ein 12:10 (26.) heran. Im Anschluss bekam Spielmacherin Ann-Katrin Löb jedoch eine Zeitstrafe. Dies führte, zusammen mit den
schwindenden Kräften, zu Chaos im Erbacher Spiel. In der Abwehr fehlte die Absprache und im Angriff taten sich die Mädels in Unterzahl schwer Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Dies nutzen die
Gastgeberinnen natürlich und zogen bis zur Halbzeit auf 17:11 davon.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Odenwälderinnen eigentlich vorgenommen noch einmal an die ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Es kam jedoch anders als geplant. Die Erbacherinnen bekamen keinerlei Zugriff mehr auf das Spielgeschehen. Das erste Tor für die Gäste fiel in der 47.
Minute durch einen zugesprochenen Strafwurf. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeberinnen schon auf 26:11 weggezogen. Lediglich in den letzten zehn Minuten des Spiels begannen die Kreisstädterinnen wieder mit ihrem
eigentlichen Spiel. Dies war natürlich viel zu wenig, um das hohe Endergebnis von 34:18 zu verhindern.

Allerdings gibt es trotz allem etwas Positives aus diesem Spiel zu ziehen. In den ersten 20 Minuten zeigten unsere Mädels endlich einmal wieder die Form, die sie eigentlich haben. Auch waren bis zur 21. Minute nur zwei technische Fehler und wenige Wurffehler zu verzeichnen. Daran gilt es
​jetzt festzuhalten und die nächsten spielfreien Wochen zu nutzen, dies weiterzuentwickeln.
Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Julia Baier (6/1), Ann-Katrin Löb (3), Mareike Balonier (3), Carolin Heckmann (2/2), Carolin Kaufmann (2), Antonia Hartung (1), Tabea Schneider (1) und Kristina Lust sowie Jasmin Amirzadeh Asl und Jessica Peters im Tor.

 

20.10.2019
Licht und Schatten
HSG Hörstein/Michelbach – HSG Erbach/Dorf-Erbach 27:20 (16:11)
 
Am vergangenen Sonntagabend war die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach auf ihrem ersten Auswärtsspiel zu Gast bei der HSG Hörstein/Michelbach.
Der Anfang des Spiels verlief für die Mädels aus Erbach etwas holprig. Sollte doch die relativ defensiv ausgelegte 5-1-Deckung den Angriff der Gastgeberinnen in ihrem Spielaufbau stören, ergaben sich immer wieder Lücken für die Spielgemeinschaft Hörstein/Michelbach. Im Angriff spielten sich die Odenwälderinnen durch gut kombinierte Aktionen ebenfalls immer wieder Lücken frei. Im Gegensatz zu den Gastgeberinnen nutzten sie diese
aber erneut nicht konsequent genug. So ergab sich nach sechs gespielten Minuten schon ein Rückstand von 4:1. Danach folgten wieder ein paar Minuten in denen es für die Gäste rund lief. In der Abwehr wurde konzentriert verteidigt und im Angriff fand der Ball den Weg ins Tor.
Allerdings konnte diese Konsequenz nicht lange aufrechterhalten werden und so folgte wieder eine Phase in der die Gegnerinnen wegziehen konnten. In der 17. Minuten lagen die Gäste mit 9:6 hinten und Spielmacherin Ann-Katrin Löb erhielt eine Zeitstrafe. Diese Zeit nutzten die Gastgeberinnen konsequent und erhöhten ihren Vorsprung innerhalb von vier Minuten auf 13:6. Die letzten zehn Minuten vor der Halbzeitpause zeigten die Kreisstädterinnen dann doch noch, dass auch sie das Spiel im Griff haben können. Dies war die beste Phase des gesamten Spiels, in der sowohl die Absprache in der Abwehr stimmte und den Gegnerinnen nur wenig Raum für Abschlüsse gelassen wurde. Auch im Angriff nutzten unsere Mädels nun endlich die Chancen, die sie sich immer und immer wieder erarbeiteten hatten. Bis zur Halbzeitpause konnten sie den Rückstand so auf 16:11 verkürzen.
 
Die zweite Halbzeit war eine Kopie des ersten Durchgangs. Wieder war der Spielablauf geprägt von Licht und Schatten. Schafften es die Mädels ein paar Minuten lang die Abstimmung in der Abwehr zu behalten und im Angriff die Chancen zu nutzen, so folgte direkt darauf wieder eine Phase, in der die Abwehr einfach zu langsam und unkonzentriert war. Alles in allem verloren die Odenwälderinnen das Spiel schließlich mit 27:20.
Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Ann-Katrin Löb (7), Julia Baier (5/3), Sina Schodterer (4), Mareike Balonier (2), Carolin Heckmann (1), Sarah Reinheimer (1), Antonia Hartung, Michèle Holschuh,
Kristina Lust und Tabea Schneider sowie Jessica Peters und Jasmin Amirzadeh Asl im Tor.

HSG Erbach/Dorf-Erbach – SG RW Babenhausen 17:22 (10:14)

 

Am vergangenen Samstag hatte die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach die SG RW Babenhausen zum zweiten Rundenspiel zu Gast.
Die Mädels aus Erbach hatten sich für dieses Spiel gegen die recht junge gegnerische Mannschaft viel vorgenommen. Man wollte die Gegnerinnen von Beginn des Spiels an daran hindern Tempo zu machen und so ins Spiel zu kommen. Über eine stabile und präsente Abwehrformation wollten die Erbacherinnen selbst die Kontrolle über das Spiel in die Hand nehmen.
Es kam jedoch anders als geplant. Der sofortige 3:0 Lauf für die Gäste brachte die Odenwälderinnen erst einmal aus dem Konzept. Fehlende Absprachen in der Abwehr und vergebene Chancen im Angriff waren der Grund dafür. So sah sich Trainer André Seitz gezwungen nach nur sieben gespielten Minuten beim Spielstand von 1:4 eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu einzustellen.
Danach stabilisierte sich die Abwehr der Gastgeberinnen und auch im Angriff lief es etwas runder. Leider schafften sie es jedoch nicht, die Gegnerinnen ganz an den Torabschlüssen zu hindern. Auch im Angriff konnte nicht jede Wurfchance genutzt werden, sodass die Erbacher Mädels einem stetigen Rückstand hinterher liefen. Schließlich ging es mit einem Halbzeitergebnis von 10:14 in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit sollte das Tempo angezogen werden und vor allem die Wurfchancen besser genutzt werden, wollte man noch einmal Zugriff aufs Spiel bekommen. Aber auch die ersten Minuten der zweiten Hälfte wurden von den Kreisstädterinnen mehr oder weniger hergeschenkt. Nach einem Zwischenstand von 10:16, zogen die SGlerinnen binnen fünf Minuten auf 11:19 davon. In der 43. Minute mussten die HSGlerinnen einen Rückstand von 13:21 verbuchen. Eine Umstellung der Abwehr auf eine defensivere Formation verhalf den Gastgeberinnen dazu, nocheinmal vier Tore zu erzielen und dabei nur eines der Gegnerinnen zuzulassen. Schließlich trennten sich die Mannschaften mit einem Endergebnis von 17:22.

Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Julia Baier (8), Sina Schodterer (4), Mareike Balonier (2), Sarah Reinheimer (2), Ann-Katrin Löb (1), Antonia Hartung, Carolin Heckmann, Michèle Holschuh und Kristina Lust sowie Jessica Peters und Jasmin Amirzadeh Asl im Tor.

 

 

Freundschaftsspiel am Sonntag

Das spielfreie Wochenende nutzt die Frauenmannschaft für ein weiteres Freundschaftsspiel am Sonntag, den 29.09.2019 um 15:00 Uhr in Michelstadt in der Campus A-Halle (linke Halle) Zuschauer sind herzlich willkommen.

Bild: Ex-Trainer Matthias Müller behielt in Erbach die Oberhand mit seinen Mädels aus Urberach

Saisonauftakt misslungen
HSG Erbach/Dorf-Erbach – BSC Urberach 18:24 (10:11)
 
Am vergangenen Samstag bestritt die Frauenmannschaft der HSG Erbach/Dorf-Erbach ihr erstes Saisonspiel vor heimischer Kulisse gegen den BSC Urberach.
Nachdem sich die Trainerfrage für die Frauenmannschaft für diese Saison erst recht spät entschied, konnte mit André Seitz doch noch ein sehr erfahrener und hoch qualifizierter Trainer gewonnen werden. Die Vorbereitungszeit fiel für unsere Mädels nun leider etwas kürzer aus, aber im Training
wurde immer versucht die Fehler, welche sich in den letzten Jahren eingeschlichen hatten, auszumärzen und vor allem bis Rundenbeginn eine adäquate Abwehrformation auf die Beine zu stellen.
So starteten die Erbacherinnen mit einer flexiblen 5-1-Abwehr. Hier waren die Mädels auch zu Beginn des Spiels sehr konzentriert und setzten das Trainierte gut um. So gelang es, das Abwehrzentrum so zu verdichten, dass die Gäste in der ersten Halbzeit fast nur zu Würfen von den beiden Außenpositionen gezwungen wurden.
Im Angriff versuchten die Odenwälderinnen über Spielzüge Bewegung in die gegnerische Abwehr zu bringen, wodurch sich auch immer wieder Lücken ergaben, die jedoch nicht immer hinreichend zum erfolgreichen Torabschluss genutzt werden konnten.
Durch einige Unkonzentriertheiten im Abschluss sowie technische Fehler auf heimischer Seite und einigen Toren über die Außenposition für den BSC Urberach konnte die erste Halbzeit recht ausgeglichen gestaltet werden. Keine der beiden Mannschaften setzte sich bis zur 20. Minute weiter als zwei Tore ab. Nach dem Teamtimeout der Gäste, gelang es ihnen jedoch den Vorsprung auf vier Tore zu erhöhen (6:10 - 24. Minute). Im Anschluss an diese Phase bewiesen die Kreisstädterinnen jedoch Moral und kämpften sich bis kurz vor der Halbzeitpause wieder zu einem Unentschieden zum 10:10 heran. Wenige Sekunden vor der Pause trafen die Gäste erneut und man ging mit einem knappen Rückstand von 10:11 in die Halbzeit.
 
Für die zweite Hälfte hatten sich die Erbacher Mädels eigentlich vorgenommen, das Spiel wieder zur drehen. Dies gelang jedoch nicht. Generell wurden individuelle Stärken im Angriff viel zu wenig genutzt. Die Gäste spielten eine offensiv ausgelegte 5-1-Abwehr, wodurch sich sehr viele Räume
ergaben, die jedoch von unseren Mädels nicht genug genutzt wurden. Zu viele technische Fehler und Fehlwürfe aufs gegnerische Tor waren wohl der Hauptgrund, warum
die Odenwälderinnen das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand geben mussten. Nachdem die Gäste ihre Führung stetig ausbauen konnten, trennten sich die Mannschaften schließlich mit einem 18:24.
 
Jetzt heißt es für HSGlerinnen die kommenden drei Wochen zu nutzen, um weitere Fehler zu beheben und dann am 12.10.2019 gegen die SG RW Babenhausen die beiden Punkte im Odenwald zu behalten.
 
Getroffen und gespielt für die HSG Erbach/Dorf-Erbach haben: Carolin Heckmann (5), Sarah Reinheimer (4), Ann-Katrin Löb (3), Sina Schodterer (3), Julia Baier (2), Kristina Lust (1), Mareike Balonier, Antonia Hartung, Michèle Holschuh und Tabea Schneider, sowie Jasmin Amirzadeh Asl und
Jessica Peters im Tor.

 

 

 

Danke für Deinen Besuch: (seit 30.09.20)

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