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Neuzugänge der HSG Erbach/Dorf-Erbach stehen fest

Nach der Verpflichtung von Andi Gaubatz als Trainer für die kommende Saison kann der Verein nun
auch die ersten Neuzugänge vermelden. Mit gezielten Verstärkungen soll der Kader frühzeitig auf die
neuen sportlichen Herausforderungen vorbereitet werden.


Besonders erfreulich ist die Rückkehr von Maxi Zimmermann. Der Rückraumspieler kehrt nach zwei
Jahren zu seinem Heimatverein zurück und soll künftig mit seiner Wurfstärke und Durchsetzungskraft
für zusätzliche Gefahr aus dem Rückraum sorgen.


Für die wichtige Spielmacherposition konnten gleich zwei Neuzugänge verpflichtet werden: Moritz
Beschorner (HSG Weschnitztal) und Hannes Weber (HSG Odenwald II) bilden in der kommenden
Saison ein neues Duo auf der Mitte und bringen sowohl spielerische Qualität als auch taktische
Variabilität mit.


Ebenfalls von der HSG Odenwald wechselt Luke Deblitz zum Verein. Der Kreisläufer gilt als robuster
Abwehrspezialist und soll sowohl im Innenblock als auch im Angriff wichtige Impulse setzen.


Andi Gaubatz zeigt sich hochzufrieden mit den getätigten Verpflichtungen. Durch die Neuzugänge
werde der Kader nicht nur in der Breite, sondern auch deutlich in der Tiefe verstärkt. In die gleiche
Richtung argumentiert auch Vorstandsmitglied Heiko Kredel, der derzeit als Interimstrainer fungiert
und die Personalentscheidungen ausdrücklich begrüßt.


Mit diesen frühzeitigen Weichenstellungen unterstreicht der Verein seine Ambitionen für die
kommende Spielzeit.


Bildunterschrift: v.l.n.r. Interimstrainer Heiko Kredel, Luke Deblitz, Hannes Weber, Maxi Zimmermann,
Moritz Beschorner, 1. Vorsitzender Tobias Merkel

HSG Erbach trainiert mit Weltmeister Daniel Weichel

  

Neues Training für neue Impulse

  

Erbach, 25. Mai - Ein etwas anderes Handballtraining erlebten die C-Jugendlichen der HSG Erbach am Sonntag in der Trainingshalle des Move Extreme. Die Trainer der C-Jugend Ben Müller und Hannes Ripper wagen ein ungewöhnliches Training und Ihre Schüler sind hochmotiviert. Kein Ball, kein klassisches Einwerfen -stattdessen ein Workshop voller Bewegung, Konzentration und Körpergefühl, geleitet von Daniel Weichel, Weltmeister in Mixed Material Arts 2011. 

Teamgeist trifft Eigenverantwortung

    

„Im Handball spielt das Team zusammen – aber jeder einzelne muss sein Bestes bringen“, betonte Weichel zu Beginn. Ganz in diesem Sinne stand nicht das Zusammenspiel, sondern die individuelle Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Ziel des Trainings war es, das sogenannte Mindset zu schärfen – also die innere Haltung, mit der man an Aufgaben herangeht. Balance, Aufmerksamkeit, Kraft und Disziplin sollten auf ungewohnte Weise neu entdeckt und gestärkt werden.

 

Die Übungen, die Weichel mit den Jugendlichen durchführte, stammen größtenteils aus dem Kampfsport – und forderten den Nachwuchs auf andere Art. Im Vierfüßlerrennen bei dem man noch seinen Mannschaftskameraden stehend auf dem Rücken transportieren muss ging es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Koordination und Körperbeherrschung. 
Die sogenannten Double Leg Attacks trainierten das Körpergefühl, den Körpereinsatz und das Reaktionsvermögen – wichtige Elemente auch auf dem Handballfeld.

In praktischen Demonstrationen zeigte Weichel zudem, wie gezielte Low Kicks Schnelligkeit und Beweglichkeit verbessern können – und dass auch ein Handballspieler vom effizienten Einsatz seines Körpers profitieren kann.

 

 

Ein starker Impuls für die Nachwuchsarbeit

    

Für die Trainer Müller und Ripper war es ein bewusst gesetzter Impuls: „Unsere Jungs sollen sich nicht nur spielerisch weiterentwickeln, sondern auch körperlich und mental zum Team zusammen wachsen. 

Zum Abschluss stand noch eine Fragerunde an – diesmal nicht über Technik oder Taktik, sondern über Konzentration, Zielstrebigkeit und den richtigen Fokus. Denn wie Weichel selbst sagt: „Die richtige Einstellung ist oft entscheidender als reine körperliche Stärke.“

Mit dieser außergewöhnlichen Trainingseinheit zeigt die HSG Erbach, wie moderne Nachwuchsarbeit aussehen kann – offen für neue Impulse, aber mit klarem Blick für das große Ziel: Spielerinnen und Spieler nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterzubringen.

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